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Gemeinschaftsschule mit Oberstufe Büdelsdorf

Französisch

Weil Frankreich einfach „nice“ ist.

Je ne parle pas français,
Aber bitte red’ weiter.
Alles, was du so erzählst,
Hört sich irgendwie nice an.

Genau so wie die Sängerin Namika empfinden viele Deutsche, wenn irgendwo Französisch gesprochen wird. Es klingt schön, melodisch, romantisch, „nice“. An Paris denken sofort die meisten, an die Champs-Elysées oder an ein Café mitten im Trubel der Hauptstadt. Andere wiederum gehen in Gedanken weiter nach Süden, in Richtung Provence. Weite Lavendelfelder und kristallblaues Mittelmeer tun sich auf - der Duft von Kräutern, das Rauschen der Wellen, die Sonne.

Dabei ist Frankreich sehr viel mehr als das. Viele Städte wie Avignon, Nantes, Nice oder Montpellier sind eine Reise wert. Wunderschön ist auch die Atlantikküste, egal ob man die zerklüftete Küste der Bretagne oder die südlichen Surf-Spots um Bordeaux bevorzugt. Manche zieht es eher in die Berge und in die Schluchten. Wer lieber Murmeltiere und sogar Bären sehen will, sollte in die Alpen oder in die Pyrenäen. Wer auf Kanu-Abenteuer steht, sollte unbedingt die Schluchten der Ardèche oder des Tarn ansteuern und neuerdings gilt die Vulkankette des Zentralmassivs, das 2018 zum UNESCO-Naturwelterbe deklariert wurde, als der Geheimtipp schlechthin.

Impressionen quer durchs Land

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    Provence. Wir sind nicht in Amerika, sondern im Colorado provençal

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    Provence. Die alten Ockerminen bestechen durch ihre Farben.

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    Provence. Colorado in Rustrel bei Avignon

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    Ardèche. Der Canyon der Ardèche bietet Sportabenteuer pur

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    Ardèche. In den natürlichen Wannen dieser Grotte möchte man am liebsten baden

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    Ardèche. Frankreich hat viele Höhlen mit wunderschönen Konkretionen

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    Cévennes. Ein Traum im Sonnenuntergang_ Wie ein Adler über die Wälder und die Schluchten der Cevennes schweben

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    Languedoc. Unwirklich und dennoch wahr! Der Cirque de Navacelles in Okzitanien

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    Languedoc. Wer traut sich in das kalte Wasser der Vis zu springen_ Die Wasserfälle und deren natürlichen Becken befinden sich ganz unten im Canyon von Navacelles

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    Languedoc. Romantisch! Molières Stadt Pézenas im Sonnenuntergang

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    Allier. Ein romanisches Juwel findet man in Issoire

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    Massif central. Hier trifft das Mittelmeer auf das Vulkangebiet

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    Massif central. Die sanften Vulkane des Zentralmassivs

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    Massif central. Auf zu den Murmeltieren des Zentralmassivs

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    Massif central. Die Schlacht von Gergovie - Als die Gallier die Römer besiegten

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    Languedoc. Der Canal du Midi und seine historische Schiffsschleuse in Béziers

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    Languedoc. Heiß, rot, wüst! Die amerikanische Wüste ist nicht sehr weit vom Lac Salagou entfernt

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    Languedoc. Charme pur - Die Straßencafés des Südens

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    Languedoc. Die bunten Dächer von Lodève

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    Südatlantik. Die Hirten aus den Landes können sogar auf Stelzen tanzen

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    Atlantikküste. Der Atlantik und seine Wellen

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    Vendée. Der Themenpark des Puy du fou und seine Arena

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    Vendée. Im Puy du Fou erlebt man live verschiedene Phasen aus der Geschichte der Vendée

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    Nantes und seine Jules Verne-Insel

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    Nantes. Wer möchte nicht auf diesen fantastischen Elefanten_

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    Vendée. Die romanischen Kirchen der Venise verte

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    Vendée. Hier ruhen sich die Pilger auf dem Weg nach Compostella gerne aus

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    Dordogne. Ein Must! Die Höhlen der Dordogne

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    Bretagne. Die Felsküste von Quiberon

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    Bretagne. Die traumhaften Häuser der Bretagne

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    Bretagne. Ebbe in einem ruhigen Hafen an der bretonischen Küste

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    Bretagne. Dieser Leuchturm warnt seit Langem vor Untiefen

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    Bretagne. In der Bretagne ist das Meer überall präsent

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    34-Bretagne. Verwittert liegen alte Schiffe an der Küste

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    Bretagne. Südseefeeling in der Bretagne

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    Normandie. Die ausladenden sumpfigen Ufer der Seine

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    Normandie. Der hohe Norden - Kannst du schon die englische Küste am Horizont sehen_

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    Nord. Der Charme von Deauville und seiner weiten Strände

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    Wo kann man so wunderbar verführt werden_ In Frankreich, natürlich! Die süße Versuchung

Eins vorweg: Man muss nicht Molière oder Sartre gelesen haben, um dort zu überleben. Man muss nicht einmal sehr lange Französisch in der Schule gelernt haben. Sogar mit wenig Wortschatz kann man einen schönen Urlaub dort verbringen. Aber mehr ist natürlich besser: Französisch zu lernen hat mehr Vorteile, als man auf den ersten Blick denkt.

Weil Französisch multikulti ist.

Man staunt zum Beispiel nicht schlecht, wenn man erfährt, dass insgesamt 284 Millionen Menschen frankophon sind. In der Tat: Französisch ist nach Mandarin, Englisch, Spanisch und Arabisch die fünfte Weltsprache und wenn die Statistiken stimmen, wird sie im Jahre 2050 die erste Weltsprache neben Englisch werden. Mit 820 Millionen Sprechern!

Das heißt also, dass heute auf allen Kontinenten unserer Weltkugel Französisch im Alltag gesprochen wird. Von den karibischen Inseln bis Vietnam und von der nördlichsten Spitze Nordamerikas bis zum Kongo. Allein deshalb kann es für manch einen oder eine sinnvoll sein, Französisch in der Schule zu lernen.

Weil Französisch eine schöne Sache ist.

Wir haben in der Schule acht motivierte Lehrerinnen, darunter sogar eine Muttersprachlerin, die sich freuen, Frankreich im hohen Norden zu repräsentieren und diese wunderschöne Sprache und Kultur beizubringen.

In der Heinrich-Heine-Schule kann Französisch ab der 7. Klasse gewählt werden, und zwar als Wahlpflichtunterricht (WPU). Wer also Französisch wählt, hat insgesamt vier Unterrichtsstunden pro Woche im Kurssystem und bis zur 10. Klasse so viel gelernt, dass er grundlegende Kenntnisse der Sprache hat. Nach dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen entspricht es dem Niveau A2+. An sich ist der Unterricht so aufgebaut, dass alle Kompetenzbereiche - das Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben - stufenweise und differenziert gelernt und eingeübt werden. Auch interkulturelle Kompetenz und Sprachmittlung gehören dazu.

Grundlage beim Arbeiten ist das neue Tous ensemble, ein Lehrwerk von Klett, das sich in unserer Gemeinschaftsschule bewährt hat. Da es aber nicht nur um die Sprache, sondern auch um Kultur geht, wird auch mal ein französischer Film geschaut, ein aktuelles Lied gehört oder über das Tagesgeschehen und die Eigenarten des Nachbarlandes diskutiert. Ab und zu lesen wir sogar Bücher oder Comics gemeinsam.

In der Oberstufe kommt es dann zu einer Vertiefung der in der Mittelstufe erworbenen Sprachkenntnisse und zu thematischen Schwerpunkten.

Wer keine Fremdsprache in der Mittelstufe gewählt hat und die Oberstufe bei uns besuchen möchte, kann Französisch in der 11. Klasse als neubeginnende Fremdsprache wählen. In dem Fall sind vier Stunden pro Woche bis zum Abitur vorgesehen. Das verwendete Lehrwerk ist derzeit das neue Cours intensif.

Im Schulalltag gibt es noch ein paar nette Extras dazu, die Französisch noch schöner machen, zum Beispiel:

  • schulinterne Vorlesewettbewerbe  (z.B. vom März 2018)
  • Teilnahme an diversen Wettbewerben: Vorlesewettbewerbe der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Kiel, Wettbewerbe von Klett sowie Cornelsen
  • thematische Ausstellungen zur frankophonen Welt
  • Vorbereitung auf die DELF-Prüfungen
  • Beratung zu individuellen Auslandserfahrungen
  • Schüleraustausch (derzeit in der Entwicklungsphase)

Da wäre noch etwas…

Wer schon einmal ein Haus gebaut hat, weiß, dass man allerhand braucht, um erfolgreich zu sein. Ähnlich verhält es sich mit dem Sprachenlernen. Wir liefern den Plan, das Material und die Werkzeuge. Die Motivation und die Tatkraft können wir aber nicht herbeizaubern. Wer sich also dafür interessiert, Französisch zu lernen, sollte sich über eins im Klaren sein: Zum erfolgreichen Sprachenlernen gehören Kommunikationsfreude, Spaß an der gewählten Fremdsprache, das Aushalten von Fehlern, denn sie gehören nun einmal dazu, und die Bereitschaft, regelmäßig Vokabeln und Grammatikregeln zu lernen. Sonst ist man schnell frustriert.

In dem Sinne heißt es also, wie man so schön im Casino sagt:

Faites vos jeux!

Das Frankreich-Team
Tina Aktas, Miriam Hail-Westmann, Andrea Hinrichsen, Miriam Jensen, Maren Kornienko, Aude Thoumine, Denise Ünal und Insa Valkema

Weitere Informationen zum Fach Französisch in unserer Schule:

(Alle Fotos + Text: Aude Thoumine)

Stand: März 2019